NRW Minister zeichnet Lichtenau als „Europaaktive Kommune“ aus

Lichtenauer Delegation im Foyer der Ärztekammer Düsseldorf anlässlich der Verleihung zur "Europaaktiven Kommune"

 

 

 

 

Nordrhein Westfälische Städte, die besondere Ideen zu europäischen Themen entwickelt haben, EU-Projekte und Partnerschaften kontinuierlich verfolgen und sich neue Ziele setzen, werden für ihr besonderes Engagement von der NRW- Landesregierung geehrt. Dabei ist Lichtenau die einzige Stadt aus Ostwestfalen- Lippe, die im Jahr 2017 gekürt wurde.

Unter Leitung von Bürgermeister Hartmann machte sich nun eine Delegation europaaktiver, engagierter Bürger Lichtenaus auf den Weg in die Landeshauptstadt um aus den Händen vom Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, den Preis im feierlichen Rahmen in Empfang zu nehmen.

In der Laudatio des Ministers wurde deutlich, dass Lichtenau in zahlreichen Punkten ein Alleinstellungsmerkmal herausgearbeitet hatte. Zu einen sind es Projekte im Schüler- und Vereinsaustausch, gute Kontakte zur polnischen Partnerstadt Pieniezno und da vor allem eine Spendensammelaktion für eine Orgel in Lechowo. Überdies wurde die Arbeit des TZL gewürdigt, das die Jury als international vernetztes und agierendes Technologiezentrum für Zukunftsenergien ansieht.

Bürgermeister Hartmann betonte, dass im Rathaus große Freude nach der Bekanntgabe der Ehrung herrschte und auch ein wenig Stolz mitschwang, dass eine kleine Kommune wie Lichtenau im Konzert der großen Städte wie Wuppertal und Hamm mitspielen durfte.

Der Komitee Vorsitzende der deutsch- polnischen Städtepartnerschaft, Bernd Fecke, betonte das die Auszeichnung stellvertretend an allen aktiven Partner für die jahrzehntelangen, guten Beziehungen gehe und freute sich über die große, positive Anteilnahme der Partnerstädte aus Mayet und Pieniezno. Er ist sich sicher, dass die sowieso lebhaften Beziehungen jetzt noch einmal einen Auftrieb bekommen.

Der Preis ist in erster Linie eine Bestärkung am gemeinsamen europäischen Haus weiterzubauen. Die Preisträger haben Vorbildcharakter. Fünf Jahre lang tragen die Kommunen den Titel, dann gibt es eine Rezertifizierung mit einer neuen Urkunde, sagte Robin Teller von der Pressestelle der Staatskanzlei.