Klima-Sieger des Westfalen Weser Energie Wettbewerbs 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Westfalen Weser Energie-Gruppe suchte und fand auch in 2017 Klima Sieger unter den Vereinen der Region: Sparen, sanieren, schützen – unter diesem Motto startete der heimische Energiedienstleister Westfalen Weser Energie mit Unterstützung der Klimaschutzagentur Weserbergland in die zweite Runde des Wettbewerbs Klima Sieger. Er richtet sich an Vereine im Netzgebiet, die ihr Vereinsgebäude oder eine andere bauliche Anlage energetisch sanieren möchten. Der Wettbewerb honoriert Klimaschutzaktivitäten in Vereinen mit Preisgeldern bis zu 25.000 Euro pro Sanierungsvorhaben. In diesem Jahr wurden gleich 2 Vereinen aus Lichtenau prämiert und mit einem Preis beglückt. Der SC Grün Weiß Holtheim 1925 erhielt einen Preis für die Sanierung ihres Versammlungshauses in Höhe von 5.000 €. Im wahrsten und übertragenen Sinne „den Vogel abgeschossen“, hat die St. Johannes – Schützenbruderschaft Atteln 1710 e.V. Sie erhielten den  begehrten Sonderpreis der Jury für die Einbindung von Erneuerbaren Energien in ihr Konzept, der mit 15.000 € dotiert war. Es sind 99 Kilowatt/Peak Photovoltaik zur Stromerzeugung und eine Elektroladestation mit in das energetische Konzept eingeplant, das als vorbildlich von der Jury bezeichnet wurde.

Sowohl Jürgen Sander vom SC Grün Weiß Holtheim als auch Manfred Kutsche von der Schützenbruderschaft Atteln zeigten sich hocherfreut über die Juryentscheidung und betonten stellvertretend für alle Vereinsmitglieder das hohe Engagement im Ehrenamt mit tausenden von Stunden Eigenleistung, die jährlich erbracht werden. Natürlich auch wieder für die anstehenden Projekte. Bürgermeister Josef Hartmann befand, dass dies wiederum „ein kleines, aber sehr feines Mosaiksteinchen in der Entwicklung der Energiestadt Lichtenau ist“ und bedankte sich herzlich bei allen Beteiligten für ihr ehrenamtliches Engagement und ihren Weitblick.

Denn, nach wie vor macht der Energieverbrauch im Gebäudebereich etwa 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland aus. Und hier liegt ein großes Potenzial für Energieeinsparungen verborgen. Genau da will der Wettbewerb ansetzen. Während viele Gebäude sanierungsbedürftig sind, müssen freiwillige Leistungen der Kommunen gekürzt oder ganz eingestellt werden. Den Vereinen selbst fehlen in der Regel ausreichende finanzielle Mittel, um nötige Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen. Bei vielen Vereinen besteht auch Unklarheit über die Potenziale, die für Energieeinsparungen in ihren Gebäuden bestehen. Ein Gewinn beim Wettbewerb kann den finanziellen Anstoß geben, kombiniert mit einer Energieberatung, Aufschlüsse über die Einsparreserven zu gewinnen und dann erste Maßnahmen umzusetzen. „Sehr engagierte und beeindruckende Projekte lassen auf eine dritte Runde hoffen. Nach dem großen Erfolg mit sehr engagierten und teilweise wirklich beeindruckenden Projekten und Plänen freuen wir uns jetzt schon auf die Bewerbungen der dritten Ausschreibung. Umweltbewusstes Handeln vor Ort, in der eigenen Stadt oder Gemeinde, ist für den Klimaschutz genauso wichtig wie auf globaler Ebene. Die finanzielle Unterstützung durch die Preisgelder kann hier Anreize schaffen und gleichzeitig die Kommune entlasten“, so Dr. Stephan Nahrath, Geschäftsführer der Westfalen Weser Energie, zur Motivation des Unternehmens für die Auslobung des Wettbewerbs.

Der SC Grün Weiß Holtheim hat Grund zur Freude. Von links: Albert Günther, Josef Hartmann, Jürgen Sander, Ulrich Knaup und K.-H. Ickert bei der Preisverleihung

 

Die St. Johannes-Schützenbruderschaft Atteln bei der Preisverleihung: v. links: Bgm Josef Hartmann, Antonius Tegethoff, Michael Kemper, Manfred Kutsche, Stefan Busch, Dietmar Simon, rechts: Dr. Stephan Nahrath, Geschäftsführer Westfalen Weser Energie