Fachsymposium Forst. Klima. Klimawandel im TZL Lichtenau

Die Bürgermeister der Städte, der stellvertretende Landrat des Kreises Paderborn, die Revierförster und zahlreiche Delegierte aus Pieniezno, Mayet und Rangsdorf vor dem TZL Lichtenau

 

Passend zum Wildschütz–Klostermann-Markt Anfang Oktober 2018 veranstaltete die Stadt Lichtenau im Technologiezentrum für Zukunftsenergien ihr erstes internationales Fachsymposium Forst. Klima.Klimawandel. 

Referenten der Partnerstädte Mayet, Pieniezno und Rangsdorf berichten über die ökologische und ökonomische Bedeutung ihrer heimischen Wälder und über ihre Erfahrungen mit Extremklimasituationen. 80 Gäste zeigten sich beeindruckt über die Vielfalt der europäischen Regionen, aber auch erschreckt über die Folgen des Klimawandels vor Ort.  

 

Neben Bürgermeister Hartmann, der ein Grußwort sprach, kamen Dr. Tobias Kemper von der Energieagentur NRW, Roland Schockemöhle, Leiter des Hochstiftforstamtes und die jeweiligen Revierförster der Partnerstädte zu Wort. Dabei wurde kenntnisreich und präzise auf die in der letzten Zeit rasch aufeinanderfolgenden Wettererscheinungen eingegangen. Die Stadt Lichtenau, aber auch die Partnerstädte haben ihre Bemühungen verstärkt, die Attraktivität des Waldes zu erhöhen. Zu einen wird die Erhöhung des Laubholzanteils in den Fichtenrevieren intensiv verfolgt, zugleich wird der Wald einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und erfahrbar gemacht. Auch wird tatkräftig an der Klimafolgeanpassung gearbeitet.

 

Natürlich wurden auf der Fachtagung auch die negativen Seiten beleuchtet. So wurden das als fast tragisch zu bezeichnete Eschensterben ebenso beschrieben wie der Hitze bedingte Borkenkäferbefall in 2018. Auch ist mittlerweile unumstritten, dass der Klimawandel längst im heimischen Forst angekommen ist. Für die musikalische Untermalung des Abends sorgen die Jagdhornbläser des Hegerings Scherfede.

  

Intention der Stadt Lichtenau war es, durch die Veranstaltung zwei Dinge miteinander zu verknüpfen. Lichtenau als Europaaktive Kommune zu zeigen und gleichzeitig das gemeinsame Thema Klimawandel und Klimafolgeanpassung als eine gemeinsame Arbeitsplattform zu begründen.