Wednesday for Future in Lichtenau – Förderantrag zum Klima-Campus eingereicht

  Die Realschule freut sich auf den Klima-Campus. Foto: Anja Ebner

(ae/mg/gv) Nicht alltäglich wurden die Mitglieder des Rates der Stadt Lichtenau zur Sitzung am 27. März im Technologiezentrum begrüßt. Spalier standen ca. 60 Schüler und Lehrer der Realschule Lichtenau, um sich zu bedanken. Bedanken für die Erarbeitung des Förderantrages Klima-Campus.

 

"Wir wollen einfach zeigen, wie toll wir die Initiative und den Einsatz der Stadt finden, dass es Menschen gibt, die sich Gedanken über unsere Zukunft machen und dieses wertschätzen. Die Idee zu dieser Dankeschön-Aktion kam uns durch die Friday for Future Bewegung. ", so Katja Paul, Klassenlehrerin der 7b. 

 

Eng hat die Schule in den vergangenen Monaten mit dem Projektteam der Stadt zusammengearbeitet, um den Antrag fertig zu stellen. "Wir haben Hand in Hand gearbeitet und unsere Vorschläge wurden ernst genommen. Auf der anderen Seite hat das Projektteam auch Rücksprache mit uns gehalten, wenn es um Ideen aus dem Team ging. Faktisch war der Klima-Campus in den letzten Wochen täglich Thema. Ein Schüler hat es so zusammengefasst - wir brauchen keinen Friday for Future, wir bekommen unseren Klima-Campus", sagt Schulleiterin Andrea Stollberg. 

 

Projektleiter und allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters Jörg Altemeier stellte im Rat den erarbeiteten Antrag vor. "Es besteht ein Sanierungsbedarf und auch eine Sanierungspflicht bei der Schule. Aus diesem Grund haben wir uns vor ca. zwei Jahren dazu entschlossen bei dem Programm KommunalerKlimaschutz.NRW mitzumachen, um so Fördermittel zu generieren. Die zu erwartende Fördersumme von ca. 7,5 Mio. Euro deckt nicht die gesamte Maßnahme der notwendigen Sanierung ab. Eigenmittel in Höhe von ca. 7 Mio. Euro bleiben", so Altemeier. 

"Wir müssen in irgendeiner Form daran. Mit der externen Förderung wird langfristig für die Stadt Liquidität geschaffen. Das Projekt ist das größte seit Jahren, sowohl bei den Einnahmen als auch den Ausgaben", ergänzte Kämmerer Andreas Dreier. Durch die geplante Verteilung des Eigenanteils auf vier Haushaltsjahre würden sich die Auswirkungen insbesondere in den Jahren 2019, 2020 und 2022 in Grenzen halten. Handlungsspielraum für anderweitige größere Investitionen bliebe bestehen. 

 

Dank der Rückversicherung durch Kämmerer Andreas Dreier wurde dem Antrag durch den Rat unter dem Applaus der Zuschauer letztlich einstimmig zugestimmt.

 

Jörg Altemeier übergibt den Förderantrag bei der Bezirksregierung in Detmold. Bild: Stadt Lichtenau Pünktlich zur Abgabefrist am Freitag, den 29. März, konnte der Antrag so durch den Projektleiter Jörg Altemeier bei der Bezirksregierung Detmold eingereicht werden.

Auch auf dem Schulfest der Realschule am Freitag, den 03. Mai in der Zeit von 15 -18 Uhr soll u.a. über das Projekt informiert werden. Viele Aktionen erwarten Sie dort. Sie sind herzlich eingeladen!