Eleganter Neubau von ENERCON Training Center Lichtenau offiziell eröffnet

Von links: Reiner Priggen, Josef Hartmann, Wibke Brems, Volker Kendziorra, Reinhard Piepenbrock, Matthias Goeken

 

 

Die Trainingseinrichtung ist die zentrale Anlaufstelle für Schulungen von Kunden in der Bedienung einer ENERCON Windenergieanlage und ihrer Technologie, Sicherheit sowie Wartung und Service-Maßnahmen. „Das neue Kundenschulungszentrum ist ein weiterer wichtiger Baustein unseres globalen Trainingskonzepts“, sagte Volker Kendziorra, Geschäftsführer der ENERCON Service Deutschland GmbH. 

Sichtlich ergriffen und stolz zeigte sich Lichtenaus Bürgermeister Josef Hartmann über die Neuansiedlung und mit ein wenig Pathos führte er aus „ Dies ist ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer für die Stadt Lichtenau“. Das ganze Projekt wertete er als ein Ergebnis jahrelanger, konstruktiver Arbeit der Energiestadt und als einen Beweis dafür, dass es in Lichtenau eine weitgehende Akzeptanz für die Windkraft gibt. Investor des Baus ist der Lichtenauer Unternehmer Reinhard Piepenbrock, der auch Vorsitzender der Bürgerenergiestiftung Lichtenau Westfalen ist. In seiner Rede bedankte er sich bei den engagierten Akteuren, die sich in den letzten zwei Jahren um die Verwirklichung des Schulungszentrums verdient gemacht haben.

Der Neubau im Gewerbegebiet beinhaltet Schulungsräume, Büros, eine Kantine und einen öffentlichen Shop. Als Zeichen der Verbundenheit mit der Stadt Lichtenau heißen die Konferenzräume „Husen“, „Atteln“ und „Dalheim“. Hauptbestandteil des Training Centers ist eine Schulungshalle, in der die praktischen Schulungseinheiten stattfinden – zum Beispiel Trainings in Arbeitssicherheit, in der Bedienung und Wartung einer WEA und für Service-Arbeiten. Teilnehmern stehen hier ein Abseil und ein Liftpodest sowie die Original-Gondel einer ENERCON Windenergieanlage vom Typ E-115 zur Verfügung, an der Wartungstätigkeiten trainiert werden. Als Trainingsstationen im Außenbereich gibt es einen Brandschutzcontainer für Brandschutzübungen sowie das Original-Maschinenhaus einer Windenergieanlage vom Typ ENERCON E-126 EP3 auf einem Turm mit einer Gesamthöhe von knapp 17 Metern. Besucher sehen das Maschinenhaus schon von der B68 aus. Schnell ist aus Volkes Mund ein Name für die Highttech- Anlage gefunden worden, der „Wind-Knubbel“ ist von nun an ein weiteres Markenzeichen der Stadt Lichtenau. 

Beim Tag der offenen Tür konnten Interessierte das Schulungszentrum inklusive aller Schulungsstationen, besichtigen, sich an Infoständen über ENERCON und die Onshore-Windenergie informieren und bei Rettungsübungen zuschauen. Kinder hatten die Möglichkeit, an einer Mitmachstation ihre eigene Papier-Windenergieanlage zu basteln. Die Stadt Lichtenau, die Stadtwerke Lichtenau und das Technologiezentrum präsentierten sich mit einem Gemeinschaftsstand. Neben Bobby Car Solarmobilen und dem Stadtwerke E-Golf, der Lichtenauer Bürgerinnen und Bürgern an Wochenenden kostenfrei zur Verfügung steht, gab der städtische Klimaschutzmanager Günter Voß dem interessierten Publikum Auskunft über die Entwicklung der Energiestadt Lichtenau, die mittlerweile über regionale Grenzen hinaus, den Ruf der Windhauptstadt NRW inne hat.