Sternsinger aus Henglarn bringen den Segen in die Lichtenauer Stadtverwaltung

Sternsinger aus Henglarn bringen den Segen in die Lichtenauer Stadtverwaltung

 

(Henglarn / Lichtenau). Die Sternsinger aus St. Andreas Henglarn hatten ein besonderes Erlebnis zu Beginn des neuen Jahres, denn sie durften den Segen in die Lichtenauer Stadtverwaltung bringen und sind von Bürgermeister Josef Hartmann empfangen worden. Dort haben sie unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ ihren Segensspruch aufgesagt und „20*C+M+B+20“, Christus Mansionem Benedicat, an die Türen geschrieben.

Julia, Linus, Moritz, Simon, Sophie und Theo unterhielten sich, begleitet von Justus und Matthias sowie der Gemeindereferentin Annette Wagemeyer, mit Herrn Bürgermeister Josef Hartmann darüber, dass sie mit ihrem Besuch als Sternsinger einen wichtigen ehrenamtlichen Dienst tun. Denn sie setzen sich für den Frieden in der Welt und für fremde Kinder und Jugendlichen ein und bewirken so etwas wirklich Gutes.

Sophie und Theo waren schon beim Sternsingertag im November in der Haarener Grundschule dabei, der in diesem Jahr zum ersten Mal für alle im Pastoralen Raum Wünnenberg-Lichtenau angeboten worden war. Dort konnten sich die Jungen und Mädchen in vielen Spiel- und Bastelangeboten Gedanken darüber machen, was Frieden bedeutet und jeder Mensch für den Frieden tun sollte. Das war weder beim Sternsingertag, noch beim Bürgermeisterbesuch schwer zu verstehen, denn Frieden beginnt dort, wo Fremde zu Freunden werden, wo Verzeihung gelebt und Wahrheit gesprochen wird. Dafür stehen auch die Kinder und Jugendlichen aus Henglarn ein, die sich nicht nur in ihrem Dorf stark machen, sondern mit der Aktion Dreikönigssingen in der ganzen Welt.

Gemeinsam mit den Trägern der Aktion – dem Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – machen die Sternsinger überall in Deutschland darauf aufmerksam, wie wichtig Frieden gerade für Kinder und Jugendliche überall auf der Welt ist. Bei Kriegen und Konflikten sind es vor allem die Jüngsten, die unter den Auswirkungen besonders leiden. Die Sternsinger zeigen mit ihrem Einsatz auch, dass jeder zu einem friedlichen Miteinander in seinem Umfeld beitragen kann. Ein respektvoller und unvoreingenommener Umgang miteinander macht auch eine Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen möglich.

Doch nicht nur Kinder im Beispielland Libanon werden auch zukünftig durch den Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland unterstützt. Straßenkinder, Flüchtlingskinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten müssen oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in mehr als 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden. Gemeinsam mit ihren jugendlichen und erwachsenen Begleitern hatten sich die Sternsinger aus St. Andreas Henglarn auf ihre Aufgabe vorbereitet. Sie kennen die Nöte und Probleme von Kindern rund um den Globus und sorgen mit ihrem Engagement für die Linderung von Not in zahlreichen Projekten.

Weitere Informationen zur Aktion Dreikönigssingen 2020 finden Sie auf der Webseite www.sternsinger.de

Kontakt und Text:

Annette Wagemeyer; Tel. 05295-9856-14; Mail: annette.wagemeyer@pv-lichtenau.de