Neues Baugebiet in Atteln entsteht

v.l.n.r.: Bürgermeister Josef Hartmann, Bauleiter Markus Meschede (Stadtwerke Lichtenau GmbH), Geschäftsführer Hermann Dickgreber (Stadtwerke Lichtenau GmbH), Gerald Hoffmann (Hoffmann & Stakemeier, Planung) und Johannes Schönhoff (Gebr. Schönhoff Bau GmbH, Ausführung)

Die Arbeiten am neuen Baugebiet „Hottenbergsfeld III“ südlich der Markusstraße in Atteln haben begonnen. Unter Federführung der Stadtwerke Lichtenau GmbH werden hier für die Stadt Lichtenau 14 neue Baugrundstücke in einer Größenordnung zwischen 570 und 950 m² erschlossen.

Eine Besonderheit der Erschließung sei neben der Schaffung der üblichen Infrastrukturanlagen wie Kanalisation, Trinkwasser, Strom usw., die Abführung des Regenwassers an der Hanglage, verrät Hermann Dickgreber, Geschäftsführer der Stadtwerke Lichtenau GmbH. Hierzu wird ein ca. 300 m langer, offener Regenwassergraben zur Ableitung und Rückhaltung von Oberflächenwasser aus dem Bau- und Außengebiet entstehen, der das Wasser über den Reingraben der Altenau zuführt. Gesteuert werden die Arbeiten von Bauleiter Markus Meschede von den Stadtwerken Lichtenau in Zusammenarbeit mit Johannes Schönhoff von der Gebr. Schönhoff Bau GmbH & Co KG aus Brakel (Ausführung) und Gerald Hoffmann vom Büro Hoffmann & Stakemeier aus Büren (Planung).

Die entstehenden Bauplätze sind schon jetzt äußerst beliebt. „Uns liegen bereits über 30 Bewerbungen für die 14 Baugrundstücke vor“, freut sich Bürgermeister Josef Hartmann. Besonders jungen Familien mit Ortsbezug soll eine Ansiedlung ermöglicht werden – auch zur Förderung der örtlichen Infrastruktur wie der Grundschule Altenautal. „Eigentlich könnten wir schon direkt weiterdenken“, so Hartmann in Bezug auf die hohe Anfrage. Eine Erschließung weiterer Flächen werde soweit möglich angestrebt.

Auch in Husen wurden kürzlich durch die Stadt Lichtenau neue Flächen erworben, die für weitere Bauplätze zur Verfügung gestellt werden sollen. Derweil sind im Lichtenauer Baugebiet „Markus Linde V“ beinahe alle Grundstücke veräußert – mit „Markus Linde VI“ ist aber bereits eine kleinere Erweiterung in Planung. In der Lichtenauer Kernstadt arbeitet man außerdem an der Verbesserung des Angebots an Mietwohnungen, die ebenfalls sehr begehrt sind.

Der Kaufpreis der Grundstücke im Attelner Baugebiet steht noch nicht fest und soll voraussichtlich im September vom Rat der Stadt Lichtenau beschlossen werden. Die ersten Bauherren könnten somit nach Abschluss der Verkaufsphase voraussichtlich im 4. Quartal 2020 mit der Bebauung beginnen.