700.000 Euro Förderung fürs Altenautal

Einen Bewilligungsbescheid von 699.000 Euro hatte Bürgermeisterin Ute Dülfer im Gepäck, als sie die Informationsveranstaltung der drei Sportvereine des Altenautals SV Atteln, SC Husen und TUS Henglarn im Technologiezentrum Lichtenau besuchte. Das Geld stammt aus dem Landesprogramm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ und ist für die Erweiterung des Sportheims am Attelner Sportgelände gedacht. Es handelt sich um einen ersten Abschnitt im Rahmen eines Gesamtkonzeptes zur Revitalisierung der Fußballanlage und Erweiterung zu einer Mehrgenerationen-Multifunktionssportstätte für das Altenautal. Zielsetzung ist die Verbesserung und Ausweitung des aktuellen sportlichen Angebots aller Vereine im Altenautal zur Erhöhung der Lebensqualität in den Orten zur Bindung der Jugendlichen im Altenautal.

Bürgermeisterin Dülfer skizierte in ihrer Rede den Weg von der ersten Vorstellung der Projektidee durch den Vorsitzenden des SV Atteln Rüdiger Düchting und Vorstandsmitglied Andre Rosenkranz in der Stadtverwaltung im Oktober 2019 bis zum Erhalt des Bewilligungsbescheides am 03. November 2020. Nur durch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Vorstand des SV Atteln, allen voran dem Vorsitzenden Rüdiger Düchting, dem planenden Architekten Franz Driller aus Paderborn-Benhausen und der Verwaltung, vertreten durch den Sachbearbeiter Markus Lübbers sei es gelungen, ein Konzept für den Sport im Altenautal zu entwickeln, welches die Ministerin des Landesministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalens Ina Scharrenbach vollenst überzeugt habe. Das eingereichte Antragswerk umfasst insgesamt 180 Seiten und hatte ein ursprüngliches Fördervolumen von 1,25 Millionen Euro. Nach einigen Gesprächen wurde der Antrag noch einmal modifiziert und die Förderung in Höhe von 700.000 Euro bewilligt. Der Verein habe zudem Eigenleistung durch Hand- und Spanndienste in einer Höhe von 220.000 Euro zu leisten, so Dülfer.

Die Bürgermeisterin berichtete, dass dem Programmaufruf des Landes NRW aus dem Juli 2020 272 Städte und Gemeinden gefolgt seien und Anträge mit einem Gesamtvolumen von 362 Millionen Euro für das mit 47 Millionen Euro bestückte Förderprogramm eingereicht hätten. Lediglich 16 % der vorgelegten Anträge konnten Berücksichtigung finden. Einer sei der Lichtenauer Antrag für das Altenautal gewesen, so die Bürgermeisterin nicht ohne Stolz.

Für die geplanten weiteren Maßnahmen wie den Bau eines Mountainbike Trails, der Schaffung eines Multifunktionsfeldes, der Ausweisung von beleuchteten Jogging und Nordic-Walking Strecken, der Modernisierung der Sporthalle Husen, dem Bau einer Calisthenics Outdoorstation und der Aufstellung von Outdoorfitnessgeräten in Husen, sowie der Bestückung des Sportheimes Henglarn mit Solarthermie und den Bau eines Beachvolleyballfeldes habe man sich bereits bei einem Bundesprogramm auf Förderung beworben, gibt sich Bürgermeisterin Dülfer optimistisch auf Realisierung der Gesamtmaßnahme.

 

Sehen Sie hier das Video mit den Kurzvorstellungen zu den geförderten Projekten:
https://www.youtube.com/watch?v=6s2nvKUvLTU