KFD - Nachhaltigkeitstour durch die Energiestadt Lichtenau

 

  von vorne links: Günter Voß (Klimaschutz), Petra Tölle (kfd), Andreas Dreier (Kämmerer) inmitten der Gäste

 

  

Umweltbewusst mit dem Fahrrad und trotz widriger Wetterverhältnisse, startete die katholische Frauengemeinschaft Deutschlands am Wochenende zu ihrer jährlichen Aktionswoche mit dem Motto: „Frauen, wem gehört die Welt“. Die regionalen Organisatorinnen der kfd Lichtenau, Dorothee Willeke und Petra Tölle, hatten zu einer Fahrradtour eingeladen um die Spuren nachhaltigen Denkens und Handels in Lichtenau zu erleben. 22 Frauen und Männer waren freudig der Einladung gefolgt. Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Bewahrung der Schöpfung sind seit langem Themen der kfd und werden im Spannungsfeld zwischen der Einmaligkeit der Schöpfung und der Notwendigkeit des eigenen persönlichen Handels gesehen. 

Da die Energiestadt Lichtenau beste Voraussetzungen für das Thema bietet, war es nicht schwer ein informatives und spannendes Rahmenprogramm zu bieten. Die erste Station führte die Radler zum Bürgerwindpark Westerfeld - Buchgarten, wo es sich Lichtenaus Kämmerer Andreas Dreier nicht nehmen ließ Informationen aus erster Hand zur Erzeugung von Strom aus Windenergieanlagen zu geben. 

 

Die zweite Etappe führte dann zum Technologiezentrum für Zukunftsenergien, das mittlerweile zu einem auch überregional bekannten Zentrum für erneuerbare Energien und Energieeffizienz gewachsen ist. Klimaschutzmanager Günter Voß erläuterte die mannigfaltigen Bestrebungen der Stadt Lichtenau für mehr Klimaschutz, das Klimaschutzkonzept mit dem Klima Campus, aber auch die Planungen für die heimische Forst- und Landwirtschaft. 

 

Gestärkt durch ein paar kühle Getränke ging es dann zur letzten Station der nachhaltigen Erlebnistour, zum Biolandhof von Jan Niklas Bentfeld. Hier standen die Themen, natürliche Produkte, artgerechte Tierhaltung und bewusster Konsum im Vordergrund. Manch einer wunderte sich nicht schlecht darüber, „das zahlreiche Menschen zwar einen 1.000 € Grill zuhause haben, für ein Würstchen aber nicht mehr als 50 Cent ausgeben wollen“, so Klimaschutzmanager Voß.  Für Organisatorin Petra Tölle war es ein gelungener Tag, denn so O-Ton: „Wir haben unseren Planeten nur geerbt- mit der Verpflichtung, ihn an unsere Kinder weiterzuvererben“. Die vielen Eindrücke und Erkenntnisse waren eine willkommene Gelegenheit mit den anderen kfd Frauen ins Gespräch zu kommen und sie für neue Ideen zu begeistern.