Westenergie Klimaschutzpreis 2020 der Stadt Lichtenau geht an zwei Gewinner

 

Die Baureporter/innen der Realschule Lichtenau bei Dreharbeiten zum Klima Campus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine städtische Jury hat für den Westenergie Klimaschutzpreis 2020 der Stadt Lichtenau (ehemals innogy) gleich zwei Gewinner gewürdigt. Der mit insgesamt 1.000 € dotierte Preis wurde geteilt. 600,- € gehen an den Heimatverein Atteln, der bereits mit dem Heimatpreis der Stadt Lichtenau für ihr besonderes Engagement ausgezeichnet wurde, 400,- wurden den Baureporter/innen der städtischen Realschule zugesprochen, die mit großem Elan die Fortschritte am Klima Campus dokumentieren. Der Kommunalbetreuer von innogy, Fabian Wälter, zeigte sich über die Vielfalt der Wettbewerbsbeiträge beeindruckt und verwies auf die langjährige gute Zusammenarbeit mit der Kommune Lichtenau.

 

Der Klimaschutzmanager Günter Voß begründet die Entscheidung wie folgt. „Die Mitglieder des Heimatvereins Atteln taten sich schon in den vergangenen Jahrzehnten in verschiedenen Bereichen im Ehrenamt besonders hervor. Zahlreiche Aktionen, gerade im Bereich Umweltschutz, haben sie angestoßen und durchgeführt.  Ziel ist und war es ihren Heimatort grüner und schöner zu gestalten! Höhepunkt war die im Frühjahr 2019 durchgeführte „Attelner Baumpflanzaktion“. Zahlreiche Winterlinden, Ebereschen, Bergahorn, Eichen, Weißbuchen, Rotdorn und Maronen (Edelkastanien) wurden vom Attelner Heimatverein gepflanzt.“

 

Der zweite Preis geht in einen ganz anderen Bereich. Fester Bestandteil der energetischen, klimafreundlichen und CO2 neutralen Sanierung der Realschule Lichtenau in einen Klima Campus, ist die Klimabildung, wobei die Jugendlichen der Sekundarstufe nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch in viele Abläufe eingebunden werden. Die Bereiche „Grünes Klassenzimmer“, „E-Mofa Führerschein“, Energieparcours, Erstellung von Bobby-Car-Solarfahrzeugen gehören zu den festgelegten Dingen um die sich die Schüler persönlich kümmern. Einen besonderen Part übernehmen die sogenannten Baureporter/innen. Diese dokumentieren in Bild-und Schrift die Baufortschritte und sind auch bei Auftritten in der Öffentlichkeit immer präsent. Sie können sich mit ihren Ideen einbringen und schaffen damit eine hohe Identifikation in der Schülerschaft und sind Boten hin zur Lehrer- und Elternschaft. Drei weitere Sachpreise in Form von Vogel - Nistkästen gingen an den Verein Lichtenau e Mobil, die Arbeitsgruppe Umwelt, Wald und Energie und an die Energiegenossenschaft Herbram – Wald.

 

Für die Bürgermeisterin der Stadt Lichtenau, Ute Dülfer, ist gelebter Klimaschutz ein zentraler Begriff in der Weiterentwicklung der Energiestadt Lichtenau. Für sie ist der Westenergie Klimaschutzpreis ein gutes Instrument um „Heimatliebe, ehrenamtlich- bürgerschaftliches Engagement und Umweltschutz“ zu würdigen. Insbesondere vom Engagement der jugendlichen Baureporter/innen im Rahmen des energetischen Großprojektes Klima Campus zeigt sich die neue Bürgermeisterin sehr beeindruckt.