Innogy Klimaschutzpreis 2018 geht an das TZL

 

Uwe Varlemann (Mitte) inmitten des TZL TeamsM. Preißler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem innogy Klimaschutzpreis werden jedes Jahr Projekte ausgezeichnet, die den Umwelt- und Klimaschutz in einer Stadt oder Gemeinde voranbringen. So werden regelmäßig zahlreiche gute Ideen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar und machen Mut zur eigenen Initiative. So auch im Stadtgebiet Lichtenau. Eine gemeinsame Jury aus Vertretern von innogy SE und der Stadt Lichtenau entscheiden über die Vergabe des Preises. 

 

Die Verleihung der Urkunde und des Preisgeldes fand am Mittwoch, den 5. Dezember 2018 im Technologiezentrum für Zukunftsenergien statt. Innogy Kommunalbetreuer Uwe Varlemann nahm die Ehrung vor. Er verwies in seiner Laudatio auf drei wesentliche Kriterien, die das TZL erfüllte. Neben Nachhaltigkeit und Vorbildwirkung wurden auch kreative Ansätze verfolgt wie z.B. eine Fotoausstellung „Energie im Blick“, die eine große Publikumswirksamkeit hatte und einen anderen emotionaleren Zugang zum Thema bot. Offiziell wird das TZL als „Nachhaltige Ideenschmiede und bauliches Sinnbild für den Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“ ausgezeichnet. 

 

Weiter heißt es, dass vom TZL aus „ein breites Netz gesponnen wird, das alle Belange der Energieeffizienz und Erneuerbare Energien umfasst.“ Durch regelmäßige Informationsveranstaltungen und Kongresse wird der Ausbau zu einem überregionalen Kompetenzzentrum forciert. Ziel ist es aber auch, die Bürgerinnen- und Bürger der Kleinstadt und die kommunale Verwaltung in die energetischen Prozesse mit einzubinden, sowie Interessierte aus der Region zusammenzuführen und ihnen eine Plattform für den Austausch  im Technologiezentrum zu den verschiedenen Themenbereichen zu geben.

 

Das TZL als Gebäude ist ein Vorzeigeobjekt für den ressourcenschonenden Umgang mit Energien und stellt sich in seiner Vorbildfunktion als ausschließlich mit regionalen, erneuerbaren Energien versorgtes, energieeffizientes Gebäude dar. Die Nutzung von Photovoltaik und die Hinwendung zur Elektromobilität runden die Palette ab. Der TZL Aufsichtsratsvorsitzende Bernd Keiter und TZL Geschäftsführer Jörg Altemeier sehen im Preis eine Wertschätzung für den gemeinsamen Weg für den Umweltschutz, gepaart mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Lichtenau. 

 

Der Projektkoordinator und Klimaschutzmanager Günter Voß betont, dass „jede Initiative für den Umweltschutz unsere Hochachtung verdient, gerade weil das Engagement sich häufig im Verborgenen abspielt“. Umso wichtiger sei es durch die innogy Klimaschutz Auszeichnung gutes Handeln ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen.