Schüler des Reismann-Gymnasiums Niklas Vogt engagiert sich für den Klimaschutz

 

  Praktikant Niklas Vogt als BaureporterStadt Lichtenau

 

Niklas Vogt aus Lichtenau Asseln konnte im Rahmen eines Schülerpraktikums des Reismann Gymnasiums Einblicke in die Arbeit des Klimaschutzmanagement und des Marketings für die Energiestadt Lichtenau gewinnen. Bereits als Schüler der Realschule Lichtenau hatte er sein Interesse an der Biologie dokumentiert, in dem er 2017 ein Praktikum bei der Biologischen Station des Kreises Paderborn absolvierte

 

Die 15: Niklas, du hast dich für ein Praktikum bei der Stadt Lichtenau in der Stabstelle Klimaschutz entschieden. Was waren deine Beweggründe?

Niklas Vogt: Ich komme selber aus dem Raum Lichtenau und da sind Klimaschutz und Erneuerbare Energien ein großes Thema. Außerdem war ich in meinem Praktikum bei der Biologischen Station nur draußen tätig und deswegen wollte ich auch mal Erfahrungen im Bereich der Planung und Verwaltung von Klimaschutzprojekten sammeln. Da meine Interessen im Bereich der Biologie und der Erdkunde liegen, ist diese Praktikum eine gute erste Erfahrung in diesem Bereich.

 

Die 15: Nach zwei Wochen konkreter Einblicke in die Themenbereiche Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Elektromobilität. Könntest du dir vorstellen später einmal in den Bereich Umweltschutz zu arbeiten?

Niklas Vogt: Ja auf jeden Fall. Es ist ein Berufsfeld mit Zukunft, es gibt viel verschiedene und individuelle Möglichkeiten etwas für den Umweltschutz zu tun. Ob als Handwerker bei einer Firma für Erneuerbare Energien oder als Forscher im Bereich Umweltschutz. Durch mein Praktikum ist mir bewusst geworden wie wichtig das Thema Klimaschutz ist und dass es durchaus ein möglicher Weg für meine Zukunft sein könnte.  

 

Die 15: Als ehemaliger Schüler der Realschule Lichtenau warst du ja auch als Baureporter beim Spatenstich für den Klima Campus. War da eigentlich dein Praktikumshighlight?

Niklas Vogt: Ja, eines der Highlights. Als Schüler kriegt man meistens nicht so viel von den langen Vorbereitungen und den Plänen der Schule mit. Deswegen sind die Baureporter eine gute Möglichkeit immer über die Fortschritte der Bauarbeiten informiert so sein. Außerdem war es mal interessant zu sehen wie so eine Feierlichkeit abläuft und wer alles beteilig ist, an einem so großen Projekt. Auch neu für mich war, bei Aufnahmen vom Fernsehen dabei zu sein.

 

Die 15 Die Protestaktionen „Friday for future“ sind in aller Munde. Einige sagen, das sind alles nur Schulschwänzer, andere, dass es sich bei den Jugendlichen um engagierte junge Bürger handelt. Wie stehst du dazu?

Niklas Vogt: Zum einen finde ich es gut, das endlich was getan wird um den Klimawandel zu stoppen. Den es muss was getan werden und auch viele Wissenschaftler stehen hinter den Jugendlichen und unterstützen deren Aussagen in Bezug auf den Menschen gemachten Klimawandel. Außerdem denke ich, dass die Wirkung der Proteste verloren gehen würde, wenn sie an einem Samstag stattfinden würden. So haben sie die Aufmerksamkeit der Politiker erhalten. Zum anderen gibt es bestimmt Schüler die nur protestieren gehen um die Schule zu schwänzen und das ist wiederum nicht der Sinn der Proteste und schadet dem eigentlich guten Zweck der Aktion.