innogy und die Stadt Lichtenau starten Pilotprojekt „Müll – Digital erfassen“

 

Von links: Günter Voß, Fabian Wälter (innogy), Dr. Matthias Preißler

innogy startet Pilotprojekt „Müll – Digital erfassen“ in Lichtenau

Lichtenau (g.v) Das Essener Energieunternehmen innogy startet in Kooperation mit der Stadt Lichtenau das Pilotprojekt „Müll – Digital erfassen“. In Lichtenau wird zukünftig ein Long Range Wide Area Network (kurz: LoRaWan) aufgebaut. Mit Hilfe dieses modernen Netzes können zukünftig die Müllstände in Containern digital ermittelt werden. 

 

Unter anderem werden auf dem Friedhof nahe des Technologiezentrums Lichtenau dazu drei Müllcontainer mit extra entwickelten Sensoren ausgestattet, die digital mit einer Plattform verknüpft sind. Auf dieser Plattform können die Mitarbeiter der Stadt den Müllstand der Container jederzeit abrufen und ggf. die Leerung veranlassen. Innogy-Kommunalmanager Fabian Wälter, traf sich diesbezüglich mit nötigem Corona Abstand mit den städtischen Mitarbeitern Dr. Matthias Preißler und dem Klimaschutzmanager Günter Voß. 

 

Was auf den ersten Blick skurril wirkt, ist für die Stadt Lichtenau ein wichtiges Thema betont Bürgermeister Josef Hartmann: „Als innogy bei uns anfragte, ob wir Interesse an dem Pilotprojekt haben, sagten wir direkt zu. Für uns ist Ressourceneffizienz sehr wichtig: Mit Hilfe der Plattform, auf der die Mitarbeiter den Müllstand digital abrufen können, werden unnötige Fahrstrecken vermieden. Denn um nachzuschauen, ob die Container geleert werden müssen, sind unsere Mitarbeiter bisher immer extra zu den Stellen hingefahren. Und beidenzahlreichenContainern im Stadtgebiet kommen einige Stunden und Kilometer zusammen.“ 

innogy-Kommunalmanager Fabian Wälter führte dazu aus: „Wir freuen uns sehr, wenn Kommunen uns die Chancen geben, digitale Projekte vor Ort zu pilotieren und zu testen. Das Projekt ist vorerst für ein Jahr angesetzt und soll im Sommer starten. Für die Stadt entstehen keine Kosten, denn diese übernimmt komplett innogy.“  Nach dem Pilotjahr werden die Erfahrungen gesammelt. Nach der Auswertung bewertet ein Expertenteam, ob eine solche Technologie dauerhaft in allen Müllcontainern installiert werden kann.