Stadt Lichtenau neues Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität NRW

Bürgermeistern Ute Dülfer, Stadtwerke Geschäftsführer Hermann Dickgreber u. Klimaschutzmanager Günter Voß stehen für E- Mobilität

Klimaschutz spielt auch im Mobilitätssektor eine zentrale Rolle, zudem wird Mobilität für Städte und Gemeinden zunehmend zum Standortfaktor. Um neue Wege in lebenswerten Städten zu sichern und für eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Ballungszentren zu sorgen, müssen durchgängige und übergreifende Mobilitätsketten geschaffen werden. Mit dem Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW bekommt die Stadtverwaltung nun Unterstützung, um passende Möglichkeiten für Lichtenau zu erarbeiten. Anfang Juni unterzeichnete Bürgermeisterin Ute Dülfer die Beitrittsurkunde zum Zukunftsnetz Mobilität NRW.

„Als „Wind-Energiehauptstadt NRW“ spielt das Thema Klimaschutz auch im Mobilitätssektor eine zentrale Rolle für Lichtenau“, betont Ute Dülfer. Neben der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien gelte es, das Mobilitätsangebot im ländlichen Raum weiter auszubauen, so die Bürgermeisterin. „Dabei spielen die speziellen Bedürfnisse älterer Menschen genauso eine Rolle wie Maßnahmen, die Lichtenau als Wohn- und Wirtschaftsstandort attraktiver machen.“ Mobilität ende zudem nicht an Stadtgrenzen, deshalb sei die flexible und bedarfsgerechte Anbindung zum Oberzentrum Paderborn von großer Bedeutung für die Kommune.

Für die Stadt Lichtenau wird der Klimaschutzmanager Günter Voß operativ das Thema begleiten. Hermann Dickgreber, Geschäftsführer der Stadtwerke Lichtenau verweist darauf, dass es schon zukunftsfähige Ansätze im Bereich der Mobilität gibt, die es weiterzuführen gilt. Dies sind „der Ausbau der E- Mobilität und E-Ladestationen und die vollständige Umstellung des Fuhrparks der Stadtwerke auf nicht fossile Energie-Träger.“ Überdies leistet der Verein „Lichtenau e Mobil“ als Betreiber des Bürgerbusses engagierte, ehrenamtliche Arbeit in diesem Bereich.

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein Unterstützungsnetzwerk, das Kommunen dabei berät und begleitet, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen zu schaffen. Diese Expertise nutzt nun auch Lichtenau.

Verankert ist das Zukunftsnetzwerk beim Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Daniela Niestroy-Althaus, stellvertretende Leiterin der dortigen Koordinierungsstelle: „Nachhaltige Mobilität bekommt bei den Kommunen im NWL-Raum einen immer größeren Stellenwert, wodurch unser gemeinsames Netzwerk kontinuierlich wächst. Daher freuen wir uns, Lichtenau als Partner mit starker Expertise und kreativen Ideen als neues Mitglied begrüßen zu dürfen.

Insgesamt sind bereits fast 250 Kommunen in ganz Nordrhein-Westfalen Mitglied im Zukunftsnetz, 119 davon im Bereich Westfalen-Lippe.