20. Februar 2026

Lichtenauer Delegation im All Electric Society Park

Auf Einladung von Prof. Rainer Rasche von der Technischen Hochschule TH OWL besuchte eine Lichtenauer Delegation, bestehend aus dem Zukunftswerk Lichtenau GmbH, dem Verein Lichtenau e Mobil und der Arbeitsgruppe Umwelt, Wald und Energie das Lipper Land.

Exkursion zu Phönix Contact

Erste Station der insgesamt 16 Teilnehmer war Blomberg, Stammsitz der weltweit operierenden PHOENIX CONTACT Deutschland GmbH. Der Vertikal- Market Manager, Joel Stratemann, führte die Gäste in einem halbstündigen Vortrag in das Zukunftsbild der All Electric Society ein. Zentrale Fragen der Energiewende wurden angesprochen. Wie zuverlässig sind regenerative Energiequellen? Woher bekommen wir Energie, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht? Warum gibt es verschiedene Arten, ein Elektroauto zu laden? Und wie kommt der grüne Strom eigentlich in das Auto, in ein Gebäude oder in die Produktion?

Im All Electric Society Park wird nur regenerativ gewonnene elektrische Energie genutzt. Die optimale Nutzung wird durch die Sektorenkopplung ermöglicht: Die Verbindung aller relevanten Lebens- und Arbeitsbereiche, wie Mobilität, Energie, Infrastruktur und Industrie zu einem System spielt dabei eine Rolle. In diesem System wird Energie bedarfsgerecht und automatisiert verteilt, sodass sie immer da zur Verfügung steht, wo sie benötigt wird. Zum Schluss wurde es interaktiv. Mit einem virtuellen Rundgang konnte sich jeder Gast einen ersten Eindruck verschaffen. Über Touch-Monitore kann jeder Gast wählen, was er über Energie sehen und wissen möchte. In futuristischen Glas-Cubes sind passend zum jeweiligen Thema Interaktionen verbaut. Mit diesen spielerischen Elementen kann man ausprobieren, was die Technik in der All Electric Society alles macht. Überall im Park befinden sich QR-Codes an den verschiedenen Objekten. Diese können mit dem Smartphone eingescannt werden, um zusätzliche Informationen zu dem Objekt zu bekommen.

Nach einer 1 stündigen Mittagspause beim Italiener vor Ort, zu dem die TH OWL freundlicherweise eingeladen hatte, ging es zum BegaPark nach Dörentrup. Dort ist die Heimat des sogenannten MONOCABS. Prof. Rasche informierte hier über Funktionsweise, Technik und Anwendungsfälle der MONOCABS. Bei einer anschließenden Testfahrt mit einem MONOCAB konnten alle Gäste das gerade fertiggestellte Innendesign bewundern. Das Forschungsprojekt MONOCAB ist ein Verbund der Technischen Hochschule OWL, der Hochschule Bielefeld und des Fraunhofer IOSB-INA. Ziel ist es, 2028 mit einer ersten Flotte von MONOCABs in den „Test-Regelbetrieb“ zu gehen. Es ist geplant, dass zunächst eine selbstfahrende Kabine auf Schienen auf der historischen eingleisigen Eisenbahnstrecke zwischen Lemgo und Extertal fahren soll. Später soll es viele Kabinen geben, die in beiden Richtungen auf einem Gleis fahren – gleichzeitig, denn das MONOCAB ist eine kreiselstabilisierte Einschienenbahn. Eine solche MONOCAB Lösung könnte zum Beispiel auch auf der seit 40 Jahren stillgelegten Strecke von Paderborn nach Büren in Betracht gezogen werden

Die informelle Lichtenauer Gruppe, die sich schon seit Jahrzehnten mit den Themen rund um die erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und neuer Mobilität beschäftigen, zeigten sich schwer beeindruckt von den diversen Anwendungsformen die sie auf der Tour kennengelernt haben und können einen Besuch nur weiterempfehlen.

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