06. Juli 2026
Nach schweren Unfällen reagiert die Unfallkommission mit einer Leitplanken-Absperrung an Wirtschaftswegen.
Kreis Paderborn (krpb). Die Unfallkommission des Kreises Paderborn, der Polizei Paderborn, der Energiestadt Lichtenau sowie des Landesbetriebs Straßen NRW reagiert nach schweren Verkehrsunfällen auf der B68 zwischen Borchen-Dörenhagen und der Abfahrt Lichtenau-Grundsteinheim mit Maßnahmen.
Im Frühjahr dieses Jahres war die Kreuzung der B68 mit den Wirtschaftswegen Maiweg auf Seiten der Stadt Lichtenau und Hohenliethweg auf Seiten der Gemeinde Borchen Schauplatz von zwei Verkehrsunfällen mit insgesamt sieben Verletzten geworden. Im Vorjahr wurden neun Verletzte bei zwei Unfällen an dieser Stelle gezählt, drei davon waren schwerverletzt.
Bereits seit einigen Jahren ist das Linksabbiegen und Kreuzen der B68 von den Wirtschaftswegen kommend verboten. Denn: Die Bundesstraße ist an der betroffenen Stelle dreispurig und wird von PKW wie auch LKW mit hoher Geschwindigkeit genutzt. Die Querung, sowohl mit motorisierten Fahrzeugen als auch durch Radfahrende, ist extrem gefährlich, wie die Folgen der Verkehrsunfälle gezeigt haben.
Dennoch stellte die Polizei Paderborn bei regelmäßigen Kontrollen immer wieder Verstöße fest. Nach Beratungen ist die Unfallkommission nun zu der Entscheidung gekommen, die Zufahrt von den Wirtschaftswegen auf die B68 zu unterbinden. Dies geschieht mit einem Leitplanken-System, das in der kommenden Woche an den Zufahrten der Wirtschaftswege auf die B68 montiert wird. Das gemeinsame Ziel: Verkehrsunfälle und damit verletzte Personen zu vermeiden. Weitere Maßnahmen, die die Verkehrssicherheit an dieser Stelle erhöhen, werden seitens der Unfallkommission geprüft.